Home Assistant Green einrichten.
Home Assistant Green kommt mit vorinstalliertem Home Assistant OS. Für den Start brauchen Sie Strom, eine Ethernet-Verbindung, Internet und ein Gerät mit Browser oder Companion App. Danach richten Sie Ihren Haushalt und die unterstützten Geräte ein. Dieser Überblick hilft, die Schritte in einer sinnvollen Reihenfolge anzugehen.
Was kostet Ihr Smart Home?
Home Assistant Green kostet 179 €. Einrichtungspakete beginnen bei 499 € inklusive 20 % USt. Die Preisliste zeigt Gerätezahl, Funktionen und Zusatzaufwand. Vor-Ort-Arbeiten und Anfahrt werden für Ihren Einsatzort gesondert vereinbart.
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1. Standort und Netzwerk vorbereiten
Wählen Sie einen geeigneten Platz mit Stromversorgung, nutzbarem LAN-Anschluss und ausreichender Belüftung. Verbinden Sie Green per Ethernet mit Ihrem Router oder einem passenden Switch. Die Zentrale hat kein integriertes WLAN; ein WLAN-Name und Passwort allein reichen deshalb für ihre Netzwerkanbindung nicht aus.
Für die Ersteinrichtung ist Internetzugang vorgesehen. Smartphone oder Computer sollten das lokale Netzwerk der Zentrale erreichen können. Ein isoliertes Gastnetz kann die Verbindung verhindern. Wenn mehrere Netzwerksegmente verwendet werden, muss die erforderliche Kommunikation zwischen Einrichtungsgerät, Zentrale und späteren Komponenten gezielt möglich sein.
2. Start abwarten und Oberfläche öffnen
Nach dem Anschließen starten Sie die Zentrale und warten, bis sie bereit ist. Folgen Sie den aktuellen Herstellerhinweisen für den ersten Start; eine pauschale Zusage „in wenigen Minuten komplett fertig“ wäre unpassend. Aktualisierungen und Netzwerkbedingungen können die Dauer beeinflussen.
Die offizielle Anleitung nennt für den lokalen Zugriff http://homeassistant.local; falls nötig wird der Port :8123 ergänzt. Wenn der Name im eigenen Netzwerk nicht aufgelöst wird, kann die im Router angezeigte lokale IP-Adresse helfen. Das ist ein Zugriff innerhalb des Heimnetzes, keine Aufforderung, die Oberfläche ungeschützt ins Internet freizugeben.
3. Konto und Haushalt bewusst einrichten
Legen Sie das erste Konto mit einem starken, einzigartigen Passwort an und bewahren Sie die Zugangsinformationen sicher auf. Angaben zu Standort, Zeitzone und grundlegenden Einheiten sollten stimmen, weil sie unter anderem zeit- und ortsabhängige Funktionen beeinflussen können.
Persönliche Konten erleichtern später eine nachvollziehbare Nutzung. Administrative Rechte werden nur vergeben, wenn sie tatsächlich erforderlich sind. Ein späterer Fernzugriff ist eine eigene Konfigurationsaufgabe. Für den lokalen Einstieg ist ein kostenpflichtiges Cloud-Abo nicht grundsätzlich nötig; vorhandene Herstellerkonten können je nach Gerät trotzdem erforderlich sein.
4. Zuerst wenige unterstützte Geräte integrieren
Home Assistant kann manche Geräte im Netzwerk erkennen. Prüfen Sie dennoch die passende Integration und das genaue Modell. Ein automatisch angezeigter Vorschlag ist noch kein Nachweis dafür, dass alle gewünschten Funktionen verfügbar sind. Bei anderen Geräten erfolgt die Einrichtung manuell anhand der offiziellen Integrationsanleitung.
Beginnen Sie mit wenigen Komponenten und testen Sie Schalten, Rückmeldungen und Messwerte. Geben Sie Geräten verständliche Namen und ordnen Sie sie Räumen zu. So bleibt der Aufbau nachvollziehbar. Vermeiden Sie es, viele neue Integrationen gleichzeitig einzurichten, wenn später unklar wäre, welche Änderung ein Problem ausgelöst hat.
5. Funk nur nach tatsächlichem Bedarf ergänzen
Green hat weder Zigbee noch Thread oder Bluetooth eingebaut. Für eine direkte Zigbee-Anbindung benötigen Sie einen unterstützten Koordinator. Ein Connect ZBT-2 kann diese Rolle übernehmen. Ein einzelner ZBT-2 wird entweder für Zigbee oder Thread eingerichtet, nicht für beides gleichzeitig.
Matter-Geräte über WLAN oder Ethernet benötigen keinen Zigbee-Koordinator. Matter über Thread setzt einen geeigneten Thread Border Router voraus. Dieser kann in einer vorhandenen unterstützten Infrastruktur bereits vorhanden sein. Prüfen Sie daher zuerst Gerätebestand und Integrationsweg, bevor Sie zusätzliche Adapter kaufen. Auch Bluetooth-Geräte brauchen einen passenden Empfangsweg.
6. Eine erste Automation verständlich formulieren
Wählen Sie einen überschaubaren Ablauf, beispielsweise ein Lichtsignal zu einer bestimmten Zeit. Schreiben Sie Auslöser, Bedingungen und Aktionen vorher auf. Prüfen Sie anschließend auch, was bei manueller Bedienung passiert. Eine komplexe Regel über viele unterschiedliche Geräte ist für den ersten Test meist weniger hilfreich.
Richten Sie ein kleines Dashboard mit den tatsächlich benötigten Zuständen und Aktionen ein. Testen Sie auf dem Gerät, das Sie später verwenden werden. Die Bedienung sollte verständlich bleiben, wenn nicht alle Beteiligten die technische Einrichtung kennen. Technische Detailwerte können in getrennten Ansichten stehen.
7. Backup und Wiederherstellung gleich mitplanen
Richten Sie eine passende Sicherung ein und prüfen Sie einen zusätzlichen Speicherort außerhalb von Green. Bewahren Sie benötigte Wiederherstellungsinformationen und das Notfallpaket unabhängig von der Zentrale auf. Ein Backup, das im Gerätefehlerfall unerreichbar bleibt, erfüllt seinen Zweck nur eingeschränkt.
Dokumentieren Sie anschließend die wichtigen Geräte und Abläufe. Wenn Sie die Einrichtung abgeben möchten, bietet Elektro-Zentrum Remote-Pakete mit Green ab 499 € inklusive Umsatzsteuer an. Dabei werden Kompatibilität, Gerätezahl, Automationen und Übergabe vor Beauftragung konkret vereinbart. Endgeräte und elektrische Montage sind gesondert.
Den Lieferumfang mit der geplanten Nutzung abgleichen
Bevor zusätzliche Geräte gekauft werden, vergleichen Sie den vorhandenen Lieferumfang mit Ihrem ersten Vorhaben. Benötigt werden ein geeigneter Aufstellort, Strom und die passende Netzwerkverbindung. Weitere Funktechnik wird aus den tatsächlich vorgesehenen Geräten abgeleitet. Eine Liste der ersten wenigen Komponenten verhindert, dass vorsorglich Adapter bestellt werden, deren Aufgabe später gar nicht benötigt wird.
Notieren Sie genaue Modelle und gewünschte Funktionen. Eine vorhandene Hersteller-Bridge kann einen anderen Weg ermöglichen als eine direkte Funkkopplung. Auch zusätzliche Dienste werden nicht allein deshalb eingerichtet, weil sie verfügbar sind. Der erste Aufbau soll eine überschaubare Aufgabe erfüllen und sich erklären lassen. Danach kann gezielt entschieden werden, welche Erweiterung einen erkennbaren Nutzen bringt und welchen zusätzlichen Aufwand sie verursacht.
Einen erreichbaren und wartbaren Standort wählen
Green sollte so stehen, dass Anschlüsse und Anzeigen bei Bedarf zugänglich bleiben. Ein schwer erreichbarer Platz hinter fest eingebauten Möbeln erschwert spätere Prüfungen. Beachten Sie die Herstelleranforderungen an Umgebung und Belüftung. Die zentrale Position für ein Funknetz muss nicht zwangsläufig dieselbe sein wie der geeignete Standort der per LAN angeschlossenen Zentrale.
Prüfen Sie außerdem den tatsächlichen Kabelweg zum Router oder Switch. Eine lose improvisierte Verbindung quer durch einen Durchgang ist keine gute Dauerplanung. Werden neue Leitungen oder zusätzliche Stromanschlüsse benötigt, werden diese gesondert betrachtet. Das Einschalten der Zentrale ersetzt keine solche Montageleistung. Für einen Ferntermin sollten die vorhandenen Anschlüsse bereits funktionieren und eine erreichbare Person einfache Beobachtungen vor Ort durchführen können.
Konten und Zugänge nachvollziehbar organisieren
Legen Sie fest, wer die Einrichtung verantwortet und wer die tägliche Bedienung benötigt. Persönliche Konten erleichtern eine nachvollziehbare Nutzung. Nicht jede Person braucht administrative Möglichkeiten. Ein Wandtablet stellt eine andere Nutzungssituation dar als der persönliche Computer. Prüfen Sie deshalb Konten und Berechtigungen unabhängig davon, welche Karten später auf dem Dashboard sichtbar sind.
Bewahren Sie Zugangsinformationen und Wiederherstellungsmöglichkeiten so auf, dass sie nicht ausschließlich von der funktionierenden Zentrale abhängen. Ein externer Dienstleister muss nicht dauerhaft Eigentümer Ihrer Konten sein. Falls Fernhilfe vorgesehen ist, werden Zweck und Zeitraum abgestimmt. Nach der Übergabe soll klar sein, welche Zugänge bestehen, welche Informationen Sie besitzen und welche weiteren Aufgaben Sie selbst oder eine beauftragte Person übernehmen.
Ein erstes Gerät vollständig statt viele Geräte halb einrichten
Wählen Sie eine gut überprüfbare Funktion, deren ursprüngliche Bedienung bereits funktioniert. Ordnen Sie das Gerät einem verständlichen Raum zu und prüfen Sie den unterstützten Befehl sowie seine Rückmeldung. Beobachten Sie auch eine manuelle Änderung am vorhandenen Bedienelement. Damit wird sichtbar, ob nicht nur die eine Richtung des geplanten Ablaufs funktioniert.
Dokumentieren Sie anschließend die bestätigte Funktion und offene Einschränkungen. Erst danach ergänzen Sie weitere Komponenten oder eine Automation. Wenn viele Geräte gleichzeitig eingerichtet werden, ist ein späteres Problem schwerer zuzuordnen. Ein kleiner vollständiger Test liefert dagegen eine belastbare Grundlage für den Ausbau. Nicht verfügbare Funktionen werden benannt und nicht durch eine optisch vollständige Oberfläche als vorhanden dargestellt.
Den Übergang vom Testaufbau zum Alltag festhalten
Nach den ersten erfolgreichen Versuchen wird aus dem Aufbau ein alltäglich genutztes System. Erstellen Sie dafür eine kurze Übersicht mit Zentrale, wichtigen Geräten, Bedienung und Sicherungsweg. Legen Sie fest, welche Meldungen beachtet werden und wie nach größeren Änderungen getestet wird. Ein System, dessen Zweck und Grenzen verständlich sind, lässt sich später leichter betreuen.
Erproben Sie die wichtigsten Aufgaben mit den Personen, die sie tatsächlich nutzen. Dazu gehören manuelle Bedienung, ein einfacher automatischer Ablauf und das Erkennen eines nicht erreichbaren Geräts. Prüfen Sie außerdem, ob die benötigten Sicherungsinformationen unabhängig verfügbar sind. Eine erfolgreiche Ersteinrichtung ist kein vollständiger Nachweis für jeden späteren Ausfall, aber ein klar dokumentierter Ausgangspunkt für die weitere Nutzung.
Fernhilfe und Arbeiten vor Ort getrennt planen
Ein Green-Paket umfasst den beschriebenen Fernumfang auf einer passend angeschlossenen Zentrale. Das Herstellen einer LAN-Strecke, neue Steckdosen oder die Montage weiterer Aktoren werden separat geplant. Geben Sie in der Anfrage an, welche Voraussetzungen bereits vorhanden sind und welche Arbeiten noch vor dem Ferntermin fehlen.
Unsere Einrichtungspakete werden im beschriebenen Umfang über einen vereinbarten Fernzugriff durchgeführt. Physische Montage und Elektroarbeiten sind getrennte Leistungen. Ist Unterstützung vor Ort erforderlich, werden die Servicezeit am Objekt und die Anfahrt als getrennte Positionen ausgewiesen. Vor Ihrer Beauftragung erhalten Sie ein verbindliches Gesamtangebot inklusive Umsatzsteuer mit den passenden Voraussetzungen. Geräte können Sie frei selbst beschaffen; ihre Eignung wird vorher geprüft. Nutzen Sie die aktuelle dynamische Preisübersicht für enthaltene Geräte, Automationen und Ansichten. So müssen Sie weder aus einem Ratgeber einen veralteten Paketbetrag übernehmen noch eine zusätzliche Leistung aus einer allgemeinen Formulierung ableiten.
Die Vor-Ort-Serviceposition umfasst bis zu zwei Arbeitsstunden einer Fachkraft; Material ist zusätzlich zu vereinbaren. Für Wien gilt die eigene fixe Anfahrt pro Termin. Für Niederösterreich und Burgenland gilt die entsprechende fixe Anfahrt für das gesamte jeweilige Bundesland. Die konkrete Zuordnung und alle gewünschten Zusatzarbeiten werden im Angebot ausgewiesen.
Ihre Fragen.
Klare Antworten.
Warum finde ich homeassistant.local nicht?
Mögliche Ursachen sind die lokale Namensauflösung, ein noch nicht abgeschlossener Start oder getrennte Netzwerke. Prüfen Sie die Herstelleranleitung, LAN-Verbindung und die im Router angezeigte IP-Adresse.
Kann ich Green zuerst nur über WLAN einrichten?
Green hat kein eingebautes WLAN und wird regulär per Ethernet verbunden. Geeignete WLAN-Endgeräte können später über das gemeinsame Heimnetz integriert werden.
Brauche ich gleich einen Funkadapter?
Nur wenn Ihr gewählter Integrationsweg ihn erfordert. Für unterstützte Geräte im LAN oder WLAN kann das vorhandene Netzwerk ausreichen.
Braucht Green einen Bildschirm und eine Tastatur am Gerät?
Die übliche Einrichtung erfolgt über eine geeignete Oberfläche im erreichbaren Netzwerk anhand der Herstelleranleitung. Entscheidend sind funktionierende Strom- und Ethernetverbindung sowie ein passendes Endgerät für den Zugriff. Halten Sie die aktuelle Anleitung bereit und unterscheiden Sie die normale Einrichtung von besonderen Diagnosefällen. Zusätzliche Hardware wird nicht vorsorglich allein aufgrund allgemeiner Computergewohnheiten gekauft.
Kann mein Handy per WLAN auf die kabelgebundene Zentrale zugreifen?
Ja, wenn beide Geräte über das passende lokale Netzwerk miteinander kommunizieren können. Green muss dafür nicht selbst ein WLAN-Modul besitzen. Ein isoliertes Gästenetz oder besondere Netzwerkregeln können den Zugriff jedoch verhindern. Prüfen Sie die tatsächliche Verbindung und verwenden Sie für den ersten Test das vorgesehene reguläre Heimnetz statt einer ausschließlich mobilen Internetverbindung.
Soll ich sofort alle automatisch gefundenen Integrationen hinzufügen?
Nicht ungeprüft. Klären Sie zuerst, welches Gerät oder welcher Dienst hinter einem Vorschlag steht und welche Funktion Sie benötigen. Beginnen Sie mit wenigen passenden Komponenten und testen Sie diese. Automatische Erkennung ist hilfreich, bestätigt aber nicht sämtliche gewünschten Eigenschaften. Ein geordneter Einstieg erleichtert spätere Fehlerzuordnung und hält Bedienung sowie Dokumentation übersichtlich.
Was muss für eine Einrichtung aus der Ferne bereitstehen?
Green muss passend angeschlossen sein und das vorgesehene Netzwerk funktionieren. Die einzubindenden Geräte sollten betriebsbereit und zugänglich sein. Benötigte Konten und Freigaben werden sicher abgestimmt. Eine Person vor Ort kann für Bestätigungen oder sichtbare Tests nötig sein. Neue Leitungen, elektrische Anschlüsse und mechanische Montage gehören nicht automatisch zum Fernumfang.
Kann ich später Geräte anderer Hersteller ergänzen?
Das wird anhand der konkreten Modelle, Schnittstellen und gewünschten Funktionen geprüft. Eine erfolgreiche erste Integration bedeutet keine universelle Unterstützung weiterer Markenprodukte. Zusätzliche Funktechnik oder Herstellerkonten können erforderlich werden. Dokumentieren Sie den vorhandenen Aufbau und klären Sie neue Wünsche vor dem Kauf. So lassen sich unnötige Komponenten und nicht erfüllbare Erwartungen eher vermeiden.
Wann ist die Einrichtung für meinen Auftrag abgeschlossen?
Maßgeblich sind die vereinbarten Geräte, Abläufe, Ansichten und Übergabepunkte. Eine laufende Startseite allein genügt nicht als vollständiger Funktionstest. Die konkreten Aufgaben werden mit den vorhandenen Komponenten geprüft, Zugänge übergeben und offene Punkte benannt. Spätere Erweiterungen und laufende Betreuung sind gesonderte Entscheidungen und entstehen nicht automatisch aus dem ersten Einrichtungspaket.
Quellen & technischer Stand 13.10.2026
Herstellerinformationen und Dokumentation zu den beschriebenen Funktionen. Kompatibilität und Einrichtung hängen vom konkreten Gerät und Softwarestand ab.
Was soll Ihr
Zuhause können?
Einzelne Geräte verbinden, Home Assistant Green einrichten oder ein ganzes Zuhause programmieren: Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben. Wir prüfen die Möglichkeiten und besprechen den passenden Umfang.
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