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KNX erweitern. Gemeinsam bedienen.
Eine bestehende KNX-Anlage kann eine gute Grundlage für ein umfassenderes Smart Home sein. Elektro-Zentrum verbindet geeignete KNX-Funktionen mit Home Assistant und ergänzt Dashboards, Szenen und die Anbindung weiterer Systeme. Dabei berücksichtigen wir die vorhandene Projektierung und Bedienlogik.
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Was Home Assistant zu KNX beitragen kann
KNX steuert in vielen Anlagen bereits Licht, Beschattung oder Raumfunktionen. Home Assistant kann diese Informationen in einer gemeinsamen Oberfläche darstellen und mit anderen unterstützten Geräten verbinden. So lässt sich beispielsweise eine vorhandene KNX-Lichtszene mit einer geeigneten Mediensteuerung kombinieren oder der Status mehrerer Räume gemeinsam anzeigen.
Die Ergänzung beginnt mit den gewünschten Ergebnissen. Brauchen Sie vor allem eine übersichtliche Bedienung am Smartphone? Möchten Sie Energieinformationen neben den Raumfunktionen sehen? Oder sollen Abläufe zwischen unterschiedlichen Systemen entstehen? Wir grenzen diese Ziele ab, damit die bestehende Anlage gezielt erweitert wird.
Die Verbindung läuft über KNX/IP
Die offizielle Home-Assistant-Integration kommuniziert lokal über eine passende KNX/IP-Schnittstelle oder einen KNX/IP-Router mit der Anlage. Die konkrete Verbindung muss zur vorhandenen Infrastruktur passen. Außerdem sind Gruppenadressen, die zugehörigen Datentypen und gegebenenfalls erforderliche Secure-Informationen nötig.
Eine vorhandene Netzwerkbuchse allein liefert diese Informationen noch nicht. Wir prüfen, welche Schnittstelle installiert ist, wie der Zugriff möglich ist und ob verlässliche Unterlagen vorliegen. Fehlende Projektinformationen oder eine unklare bestehende Konfiguration werden zuerst geklärt, bevor wir Funktionen versprechen oder Änderungen an der Anlage vornehmen.
Diese Bestandsunterlagen helfen bei der Planung
Je nachvollziehbarer die vorhandene Projektierung ist, desto gezielter können die gewünschten Funktionen integriert werden. Besonders hilfreich sind eine aktuelle Gruppenadressliste, die Raum- und Funktionszuordnung sowie Informationen zu Statusrückmeldungen. Bei gesicherten Verbindungen werden die dafür notwendigen berechtigten Zugänge benötigt.
Ist die Anlage über Jahre verändert worden, gleichen wir Unterlagen und tatsächliches Verhalten ab. Eine Adresse mit einer plausiblen Bezeichnung muss nicht zwingend die heute erwartete Funktion auslösen. Deshalb gehören kontrollierte Funktionstests zur Einrichtung. Änderungen an einer ETS-Projektierung sind ein eigener Leistungsumfang und werden nicht stillschweigend in eine Dashboard-Aufgabe hineingerechnet.
- Modell der KNX/IP-Schnittstelle oder des Routers.
- Vorhandene Gruppenadressen mit Funktion und Datentyp.
- Schalt- und Statusadressen, soweit vorhanden.
- Aktuelle Projektunterlagen und berechtigte Zugänge.
- Gewünschte Räume, Bedienelemente und neue Abläufe.
Bedienung braucht verlässliche Zustände
Ein gutes Dashboard zeigt nicht nur Schaltflächen. Es soll möglichst auch erkennen lassen, was tatsächlich eingeschaltet ist und welche Position oder Temperatur gemeldet wird. Dafür müssen die Rückmeldungen der KNX-Anlage passend eingebunden werden. Ein gesendeter Befehl ist nicht automatisch eine bestätigte Ausführung.
Wir betrachten daher Schalten, Rückmeldung und Darstellung gemeinsam. Bei Beschattung können zum Beispiel Position, Fahrtrichtung und manuelle Eingriffe relevant sein. Bei Temperaturwerten muss klar sein, welcher Sensor gemessen hat und welche Funktion tatsächlich verändert werden darf. Das verhindert eine Oberfläche, die zwar ansprechend aussieht, aber im Alltag widersprüchlich wirkt.
Bestehende Grundfunktionen bewusst erhalten
Welche Aufgaben unabhängig von Home Assistant funktionieren sollen, wird ausdrücklich festgelegt. Häufig ist es sinnvoll, bewährte KNX-Grundfunktionen wie die direkte Bedienung von Licht und Beschattung in der vorhandenen Anlage zu belassen. Home Assistant ergänzt dann übergreifende Szenen, Visualisierung oder zusätzliche Informationen.
Neue Automationen dürfen vorhandenen Logiken nicht unbemerkt widersprechen. Wenn eine Beschattung bereits über Wetterdaten geregelt wird, muss eine weitere Regel darauf abgestimmt sein. Wir vermeiden konkurrierende Befehle und dokumentieren, welches System für welche Aufgabe zuständig ist. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Fachbetriebe oder frühere Projektierungen beteiligt sind.
Vorhandene Schnittstellen im passenden Paket nutzen
Unser Remote-Paket Vernetztes Zuhause kostet 1.790 € inklusive Umsatzsteuer. Es enthält Home Assistant Green, einen ZBT-2 für Zigbee, bis zu 30 unterstützte physische Geräte, 12 Automationen, ein Dashboard für bis zu zehn Räume und 120 Minuten Übergabe. Bis zu zwei vorhandene unterstützte Schnittstellen, etwa KNX und Photovoltaik, können innerhalb dieses Gerätelimits eingebunden werden.
Voraussetzung sind zugängliche, betriebsbereite Komponenten und die nötigen Informationen. Ein neuer KNX-ETS-Projektaufbau, neue Aktoren, elektrische Montage und Leitungen sind nicht enthalten. Vor der Beauftragung prüfen wir die konkrete KNX-Anlage und bestätigen, welche Funktionen zum vereinbarten Paket gehören. Weitergehende Arbeiten werden vorher verbindlich abgegrenzt.
Gemeinsam prüfen, bevor die Bedienung übergeben wird
Bei der Abnahme testen wir die vereinbarten Funktionen über die vorhandenen Bedienelemente und über Home Assistant. Dazu gehören nachvollziehbare Rückmeldungen, Szenen und das Verhalten nach einem Neustart. Außerdem besprechen wir, was bei einer nicht verfügbaren Verbindung sichtbar wird.
Für Ihre Anfrage nennen Sie die vorhandene KNX/IP-Hardware, die gewünschten Räume und das Ziel der Erweiterung. Wenn eine bestehende Visualisierung ersetzt werden soll, hilft eine Liste ihrer tatsächlich genutzten Funktionen. So entsteht eine passende neue Bedienung, ohne unnötig jede bisherige Ansicht unverändert nachzubauen.
Ihre Fragen.
Klare Antworten.
Ersetzt Home Assistant die ETS?
Nein. Home Assistant kann geeignete KNX-Funktionen integrieren, ersetzt aber nicht die erforderliche KNX-Projektierung. Neue oder veränderte ETS-Arbeiten werden gesondert betrachtet.
Muss ich neue KNX-Aktoren kaufen?
Nicht grundsätzlich. Entscheidend sind vorhandene Funktionen, Schnittstelle und Projektinformationen. Zusätzliche Hardware kann nötig sein, wenn eine gewünschte Funktion bisher nicht vorhanden ist.
Laufen KNX-Schalter bei einem Ausfall von Home Assistant weiter?
Das hängt vom Aufbau ab. Direkt innerhalb der KNX-Anlage projektierte Funktionen können unabhängig bleiben. Wir prüfen und dokumentieren, welche Abläufe zusätzliche Home-Assistant-Logik voraussetzen.
Quellen & technischer Stand 13.10.2026
Herstellerinformationen und Dokumentation zu den beschriebenen Funktionen. Kompatibilität und Einrichtung hängen vom konkreten Gerät und Softwarestand ab.
Gute Arbeit.
Aus erster Hand.
Was Kunden über die Zusammenarbeit mit Elektro-Zentrum sagen.
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Einzelne Geräte verbinden, Home Assistant Green einrichten oder ein ganzes Zuhause programmieren: Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben. Wir prüfen die Möglichkeiten und besprechen den passenden Umfang.
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